Der erste Trainingstag beim Großen Preis von Belgien 2026 in Spa-Francorchamps brachte für die Teams und Fahrer wertvolle Erkenntnisse. Besonders Mercedes hatte im ersten Training Schwierigkeiten, konnte sich jedoch im zweiten Training deutlich steigern. Kimi Antonelli zeigte im zweiten Training die schnellste Runde und setzte damit ein Ausrufezeichen.
McLaren hatte mit Hydraulikproblemen bei Oscar Piastri zu kämpfen, doch Lando Norris präsentierte trotz einer Strafversetzung eine gute Pace. Red Bull Racing dominierte das erste Training mit Max Verstappen, der auch im zweiten Training konkurrenzfähig blieb, allerdings mit Schaltproblemen zu kämpfen hatte.
Ferrari zeigte starke Leistungen, wobei Lewis Hamilton in beiden Sessions vorne mitmischte. Charles Leclerc verlor durch einen Verstoß gegen die Streckenlimits jedoch Zeit. Alpine verbesserte sich im zweiten Training, musste aber einen schweren Unfall von Pierre Gasly verkraften, der glücklicherweise unverletzt blieb.
Die Racing Bulls brachten Upgrades mit und konzentrierten sich besonders auf die Performance mit weichen Reifen. Arvid Lindblad und Liam Lawson zeigten solide Leistungen. Audi sammelte wichtige Daten, musste jedoch im zweiten Training Rückschritte hinnehmen und arbeitet weiterhin an Verbesserungen.
Haas testete neue Teile, konnte aber nicht mit der Konkurrenz mithalten. Williams probierte einen neuen Frontflügel aus, hatte jedoch weiterhin mit Pace und Balance zu kämpfen. Cadillac zeigte Fortschritte, blieb aber hinter Williams zurück.
Aston Martin setzte mit Jak Crawford einen Rookie ein, der erste Erfahrungen sammelte. Lance Stroll erhielt eine Strafversetzung, die seine Trainingszeit beeinträchtigte. Pirelli meldete eine höhere Reifenabnutzung als erwartet bei den weichsten Mischungen, erwartet jedoch bessere Bedingungen für das Rennwochenende.
Die Ergebnisse des Freitagstrainings in Spa-Francorchamps spiegeln die unterschiedlichen Herausforderungen und Entwicklungsstände der Teams wider. Die technischen Probleme, die Unfälle und die Reifenabnutzung sind wichtige Faktoren, die in den kommenden Sessions weiter analysiert werden müssen.
Für Honda und Aston Martin bleibt vor allem wichtig, die beschriebenen Probleme Schritt für Schritt einzuordnen.
