Fernando Alonso und Aston Martin standen beim Trainingsfreitag des Großen Preises von Italien 2026 in Monza vor erheblichen Herausforderungen. Insbesondere die Motorleistung auf den langen Geraden bereitete dem Team Schwierigkeiten, was sich deutlich in den Trainingszeiten widerspiegelte. Alonso belegte im zweiten freien Training nur den 19. Platz und lag mehr als zweieinhalb Sekunden hinter der Bestzeit von George Russell zurück.
Die Probleme mit der Antriebseinheit sind nicht neu und hatten sich bereits beim Rennen in Zandvoort sowie während eines Filmtags in Budapest gezeigt. Honda, als Motorenlieferant, arbeitet intensiv an der Motorsteuerung, um die Fahrbarkeit zu verbessern und die Leistung auf den Geraden zu steigern. Trotz der aktuellen Rückschläge zeigt sich Alonso überzeugt, dass Honda die nötigen Fortschritte erzielen wird.
Der Spanier betont sein uneingeschränktes Vertrauen in den Motorenhersteller und verweist auf die verstärkte personelle und technische Unterstützung, die Honda in den letzten Monaten erhalten hat. Dabei ist ihm wichtig, dass die Verbesserungen nicht erst nach fünf oder sechs Jahren eintreten, wie es beim letzten Reglementwechsel der Fall war, sondern innerhalb von zwei bis drei Jahren realistisch sind.
Seit dem Budapest-Wochenende hat Aston Martin zahlreiche Änderungen am Fahrzeug vorgenommen, die sich vor allem in den Kurven positiv auswirken. Dennoch bleiben die Themen rund um die Antriebseinheit eine Herausforderung, die sich auf die Gesamtperformance auswirkt. Die Balance zwischen Motorleistung und Fahrbarkeit ist für das Team ein zentraler Punkt, an dem weiterhin gearbeitet wird.
Auch wenn die Ergebnisse in Monza nicht den Erwartungen entsprechen, zeigt sich Alonso optimistisch, dass die Zusammenarbeit mit Honda langfristig Früchte tragen wird. Die Entwicklung der Antriebseinheit steht im Fokus, um die Wettbewerbsfähigkeit auf den schnellen Streckenabschnitten zu verbessern.
Die Situation in Monza verdeutlicht, wie wichtig es für Aston Martin ist, die Schwächen im Gesamtpaket zu erkennen und gezielt anzugehen. Die Fortschritte bei der Fahrbarkeit und die technischen Anpassungen am Auto sind erste Schritte, doch die Motorleistung bleibt ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung.
Für Honda und Aston Martin bleibt vor allem wichtig, die beschriebenen Probleme Schritt für Schritt einzuordnen.
