Fernando Alonso gelang es beim Bahrain Grand Prix in Malaysia, Aston Martin nach einer schwierigen Phase erstmals seit August wieder Punkte zu sichern. Der erfahrene Fahrer startete von Position zwölf und kämpfte sich unter wechselhaften Bedingungen auf den achten Platz vor. Dieses Ergebnis markiert einen wichtigen Schritt für das Team, das in der Saison 2026 mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen hatte.
Das Rennen war von Regen und wechselnden Wetterverhältnissen geprägt, was die Strategie der Teams vor besondere Herausforderungen stellte. Aston Martin entschied sich zu Beginn für Medium-Reifen, obwohl die Strecke noch feucht war. Diese Reifenwahl erwies sich zunächst als nachteilig, da andere Piloten, darunter Lance Stroll, frühzeitig auf Intermediate-Reifen wechselten.
Fernando Alonso blieb zunächst auf den Slicks und profitierte später von einer Safety-Car-Phase, die dem Team die Möglichkeit zu einem Reifenwechsel bot. Im weiteren Verlauf des Rennens konnte Alonso einige Positionen gutmachen, unter anderem gelang ihm ein Überholmanöver gegen Lewis Hamilton. Nach Ausfällen von George Russell und Problemen bei Lando Norris rückte Alonso auf den achten Platz vor und verteidigte diese Position bis zum Ende des Rennens.
Mike Krack, der Chief Trackside Officer von Aston Martin, räumte Fehler bei der Reifenstrategie ein, zeigte sich jedoch zufrieden damit, dass das Team die sich bietenden Chancen nutzen konnte. Das Ergebnis in Malaysia wird als positives Signal gewertet, nachdem die Saison von vielen technischen Problemen und Ausfällen geprägt war.
Die Leistung von Alonso und Aston Martin in Sepang verdeutlicht, wie wichtig Flexibilität und schnelle Anpassungen an wechselnde Bedingungen in der Königsklasse des Motorsports sind. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit der Reifenwahl gelang es dem Team, durch taktische Entscheidungen und die Erfahrung des Fahrers wertvolle Punkte zu sammeln.
Auch wenn die Frage offen bleibt, ob Aston Martin diese Stabilität in den kommenden Rennen halten kann, zeigt das Ergebnis, dass das Team in der Lage ist, unter schwierigen Voraussetzungen konkurrenzfähig zu sein. Die Saison 2026 bleibt für Aston Martin eine Herausforderung, doch der Bahrain Grand Prix in Malaysia setzte zumindest ein positives Zeichen.
Für Honda und Aston Martin bleibt vor allem wichtig, die beschriebenen Probleme Schritt für Schritt einzuordnen.
