Das Abschlusstraining (FP3) des Spanish Grand Prix 2026 auf dem Madring wurde von Andrea Kimi Antonelli mit der schnellsten Zeit von 1:32,797 Minuten dominiert. Der Mercedes-Pilot setzte sich nach einer durch zwei Unfälle bedingten Unterbrechung an die Spitze und verwies damit den zwischenzeitlich führenden Charles Leclerc auf den zweiten Platz.
Die Session wurde durch zwei rote Flaggen geprägt, die jeweils durch Unfälle von Lewis Hamilton und Oliver Bearman ausgelöst wurden. Hamilton verlor in Kurve 22 die Kontrolle über sein Fahrzeug, beschädigte den Frontflügel und musste seine Runde vorzeitig abbrechen. Wenig später verlor Bearman in Kurve 10 die Kontrolle und prallte gegen die Mauer, was eine weitere Unterbrechung der Einheit zur Folge hatte.
Zwischen den beiden Zwischenfällen zeigte McLaren mit Lando Norris und Oscar Piastri eine starke Leistung, die sie auf die Plätze drei und vier brachte. Max Verstappen startete verspätet in die Session und konnte trotz Schwierigkeiten mit der Performance seines Red Bull Racing auf Rang fünf fahren.
George Russell konnte nach einem Abbruch keine schnelle Runde mehr absolvieren und belegte den sechsten Platz. Nico Hülkenberg überraschte mit dem schnellsten ersten Sektor, wurde jedoch durch Verkehr ausgebremst und erreichte den achten Rang. Alex Albon beendete die Session vorzeitig nach einem Aufprall an der Mauer.
Die Trainingszeit wurde durch die Unfälle und die daraus resultierenden roten Flaggen mehrfach unterbrochen, was für Zeitverluste bei mehreren Fahrern sorgte. Charles Leclerc hatte zwischenzeitlich die Bestzeit inne, wurde jedoch von Antonelli übertroffen, der sich damit als Favorit für das Qualifying positionierte.
Die Ergebnisse des Abschlusstrainings geben einen ersten Hinweis auf die Kräfteverhältnisse auf dem Madring, wobei die Teams Mercedes, Ferrari, McLaren und Red Bull Racing besonders im Fokus standen. Die Performance-Schwankungen bei Red Bull Racing und die Fortschritte von McLaren sind dabei bemerkenswerte Aspekte der Session.
Die Vorfälle von Hamilton und Bearman verdeutlichen die Herausforderungen der Strecke in Madrid, die von den Fahrern höchste Konzentration verlangt. Die Session zeigte, wie eng das Feld auf dem Madring beisammenliegt und wie wichtig eine saubere Runde für eine gute Ausgangsposition im Qualifying ist.
Das Abschlusstraining des Spanish Grand Prix 2026 unterstreicht die Bedeutung von Präzision und Konstanz auf einer anspruchsvollen Strecke, auf der selbst kleine Fehler zu erheblichen Konsequenzen führen können.
