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Aston Martin bilanziert schwierige Saisonhälfte

Aston Martin bilanziert schwierige Saisonhälfte

FansBRANDS® Team |

Die erste Saisonhälfte 2026 verlief für Aston Martin in der Königsklasse des Motorsports äußerst herausfordernd. Das Team befindet sich aktuell auf dem vorletzten Platz der Konstrukteurswertung, was die Schwierigkeiten widerspiegelt, mit denen man seit Saisonbeginn zu kämpfen hat. Insbesondere das Auto AMR26 zeigte zu Beginn Probleme mit dem Chassis und der Antriebseinheit, was sich negativ auf die Testkilometer und die Vorbereitung auswirkte.

Fernando Alonso gelang es, mit einem zehnten Platz in Monaco das bisher beste Ergebnis für das Team einzufahren und damit den einzigen Punkt in dieser Saison zu sichern. Im direkten Vergleich der beiden Fahrer liegt Alonso im Qualifying mit 9:2 vor Lance Stroll, inklusive der einzigen Q2-Qualifikation in Ungarn. Auch im Rennen hat Alonso mit 6:2 die Nase vorn, wobei es bei drei Rennen zu Ausfällen beider Fahrer kam.

Vor der Sommerpause brachte ein Upgrade-Paket in Ungarn spürbare Fortschritte. Das Team konnte sich im Rennen besser mit der Konkurrenz messen, was als wichtiger Schritt gewertet wird. Teamchef Adrian Newey bezeichnete die Entscheidung für das umfangreiche Upgrade als „schmerzhaft“, da das Team zuvor stagniert hatte.

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Ein wesentlicher Faktor für die Schwierigkeiten zu Saisonbeginn waren die Probleme mit der Zuverlässigkeit der Antriebseinheit. Aston Martin konnte nur etwa ein Drittel der Testkilometer absolvieren, die Mercedes zurücklegte. Dies führte zu einem Rückstand in der Entwicklung und Abstimmung des Autos. Für die zweite Saisonhälfte wird in Zandvoort ein weiteres Update an der Antriebseinheit erwartet, das weitere Fortschritte bringen soll.

Nach dem Rennen in Ungarn zeigte sich Fernando Alonso optimistisch, dass das Team mit dem neuen Auto eine bessere Basis hat und die Saison neu starten kann. Die Verbesserungen bieten eine Grundlage, um die Performance zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Upgrades langfristig auswirken und ob Aston Martin die Zuverlässigkeit stabilisieren kann.

Im Fahrerduell zwischen Alonso und Stroll zeigt sich eine klare Tendenz zugunsten von Alonso, der sowohl im Qualifying als auch im Rennen die bessere Leistung zeigt. Die Ausfälle bei einigen Rennen erschwerten jedoch eine klare Bewertung der Gesamtleistung des Teams. Die technische Abteilung und das Management stehen weiterhin vor der Aufgabe, die Schwächen zu adressieren und die Entwicklung voranzutreiben.

Die Saison 2026 stellt für Aston Martin eine Phase der Konsolidierung und der technischen Herausforderungen dar. Das Team arbeitet intensiv daran, die Probleme mit Chassis und Antriebseinheit in den Griff zu bekommen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die anstehenden Updates und die Erfahrungen aus der ersten Saisonhälfte sind dabei wichtige Bausteine.

Für Honda und Aston Martin bleibt vor allem wichtig, die beschriebenen Probleme Schritt für Schritt einzuordnen.