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Aston Martin in Batterie-Not: Honda-Power vor Aus beim GP!

Aston Martin in Batterie-Not: Honda-Power vor Aus beim GP!

Team FansBRANDS® |

Technik-Frust bei Aston Martin: Akkuprobleme bei Honda-Antrieb in Australien

Die Formel 1 lebt von technischer Innovation und Präzision – doch manchmal werden selbst die besten Teams von unerwarteten Herausforderungen eingebremst. Aston Martin musste dies beim Großen Preis von Australien am eigenen Leib erfahren. Das britische Traditionsteam, aktuell mit Honda-Motoren (bzw. offiziell Honda-unterstützten Red Bull Powertrains) unterwegs, stand in Melbourne vor einem ernsthaften Akku-Engpass – eine Situation, die im konkurrenzintensiven Feld der Königsklasse fatale Folgen haben kann.

Sebastian Vettel und Fernando Alonso wissen um die Bedeutung zuverlässiger Energieversorgung. Eine der sensibelsten Komponenten im aktuellen Hybridzeitalter ist der sogenannte ERS-Akku (Energy Recovery System), der die zurückgewonnene Bremsenergie speichert und bei Bedarf als Boost zum Einsatz bringt. Genau dieser Hochvolt-Batteriepuffer war in Down Under das große Sorgenkind von Aston Martin. Nicht der Motor selbst oder die MGU-K, sondern überraschenderweise die Anzahl verfügbarer Akkus wurde zum limitierenden Faktor.

Die FIA-Reglementierung lässt jedem Fahrer nur zwei Einheiten dieses Hochleistungs-Akkus pro Jahr zu. Aston Martin sah sich jedoch nach nur zwei Rennen gezwungen, beide bereits zu verwenden – bei Fernando Alonso war sogar ein frühzeitiger Wechsel notwendig. Damit gingen die verfügbaren Akkus zur Neige. Weitere Vorfälle hätten zur Folge, dass Strafen unausweichlich wären.

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Die Situation ist einmalig problematisch, da Honda in der Vergangenheit für seine Zuverlässigkeit gelobt wurde – gerade in puncto elektrischer Komponenten. Das Thema Akkutausch war in den letzten Jahren selten ein heißes Thema. Dies deutet darauf hin, dass Aston Martin entweder mit fehlerhaften Chargen, schlechter Kühlung oder gar einer unglücklichen Serie von Defekten zu kämpfen hat. Motorsportdirektor Andy Stevenson zeigte sich auf Nachfrage jedenfalls sichtlich angespannt und betonte, man arbeite fieberhaft an einer Lösung.

Für das Team bedeutet das einen echten Balanceakt: Zum einen darf das Performancepotenzial nicht verschenkt werden – schließlich jagt Aston Martin Ferrari und Mercedes in der Konstrukteurswertung –, zum anderen sind weitere Akkuprobleme mit zusätzlichen Grid-Strafen verbunden, was wertvolle Punkte kosten könnte. Die Lage wird zusätzlich dadurch erschwert, dass die Akkus keiner Schnell-Reparatur unterzogen werden können und ein defekter Akku quasi „verbraucht“ ist.

Formel 1-Fans blicken mit Spannung auf die nächsten Rennen. Kann Aston Martin gegensteuern und den Akku-Verbrauch zügeln? Wollen sie den Anschluss ans Spitzenfeld halten, ist höchste Zuverlässigkeit im Energie-Management und vor allem in der Batteriepflege erforderlich. Der enge Kalender lässt kaum Puffer, da die bisherigen Erfahrungen zeigen: Der kleinste technische Ausfall kann in der aktuellen Saison die Kräfteverhältnisse im Mittelfeld völlig neu sortieren.

Es bleibt auch interessant, wie Honda respektive Red Bull Powertrains als Technikpartner auf diese Warnsignale reagieren. Eine gemeinsame Taskforce zur technischen Ursachenforschung und -behebung dürfte bereits auf Hochtouren laufen. Für Aston Martin wäre es das Worst-Case-Szenario, wenn schon vor der Saisonhalbzeit die ersten Grid-Strafen für überzählige Akkus fällig werden.

Für die Fans bedeutet das: Augen auf in den kommenden Wochen! Wer die technischen Feinheiten der Formel 1 liebt, bekommt mit dem Acer-Debakel von Aston Martin ein spannendes Beispiel geliefert, warum Präzision und Haltbarkeit in der Formel 1 weiterhin das Maß aller Dinge bleiben. Und bis dahin heißt es Daumen drücken für das grüne Traditionsteam aus Silverstone!