Gabriel Bortoleto hat sich zu den ab 2026 geltenden neuen Regeln in der Königsklasse des Motorsports geäußert und betont, dass die Faszination des Sports trotz der technischen Veränderungen weiterhin spürbar sei. Er sieht die Umstellung auf die neuen Vorschriften als eine Herausforderung, die von den Fahrern akzeptiert werden müsse, anstatt sich ständig darüber zu beklagen.
Der Wechsel von den Regeln der Jahre 2022 bis 2025 zu denen ab 2026 brachte insbesondere beim Energie-Management einige Kritik von Fahrerseite mit sich. Die Fahrer hatten sich an die hoch aerodynamisch optimierten Autos gewöhnt, die auch schnelle Kurven problemlos mit Vollgas nehmen konnten. Die neuen Vorschriften führten zu einer spürbaren Veränderung im Fahrverhalten und verlangsamten unter anderem die Batterieentladung.
Nach einer Anpassung der Energieeinsatz-Regeln beim Rennen in Miami wurde die Entladung der Batterie etwas verlangsamt, um den Fahrern mehr Spielraum zu geben. Für die Jahre 2027 und 2028 sind weitere Änderungen vorgesehen, darunter eine Leistungssteigerung des Verbrennungsmotors durch eine Erhöhung der Kraftstoffdurchflussmenge. Diese Entwicklungen sollen die Balance zwischen Effizienz und Performance weiter verbessern.
Bortoleto hebt hervor, dass trotz der geringeren Geschwindigkeiten in schnellen Kurven wie Copse die „Magie“ des Sports erhalten geblieben sei. Er genießt das Fahren der aktuellen Autos, die durch ihre Agilität positiv auffallen. Aus seiner Sicht sollten die Fahrer die Diskussionen über die 2026er Regeln beenden, da diese mindestens bis 2030 gültig bleiben werden.
Der Fahrer des Audi F1 Teams schlägt vor, erst im Jahr 2031 wieder über neue Regeländerungen zu sprechen, um eine stabile Grundlage für die kommenden Jahre zu schaffen. Damit möchte er eine konstruktive Haltung fördern, die den Fokus auf das Fahren und den Wettbewerb legt, anstatt auf anhaltende Kritik an den Vorschriften.
Die Umstellung auf die neuen Regeln stellt für viele Fahrer eine Umgewöhnung dar, doch Bortoleto sieht darin auch Chancen für eine Weiterentwicklung des Sports. Die geplanten Anpassungen in den nächsten Jahren sollen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge zu steigern und gleichzeitig die Attraktivität für Fahrer und Zuschauer zu erhalten.
Die Diskussionen um die neuen technischen Vorgaben zeigen, wie komplex die Balance zwischen Innovation und Tradition in der Königsklasse des Motorsports ist. Bortoleto plädiert für eine Akzeptanz der aktuellen Situation und einen Fokus auf die Weiterentwicklung innerhalb des bestehenden Regelwerks.
Die Haltung von Gabriel Bortoleto verdeutlicht, dass die Fahrer trotz der Herausforderungen die Faszination des Sports nicht aus den Augen verlieren sollten. Die Anpassungen an den Regeln sind Teil eines langfristigen Prozesses, der den Motorsport auch in Zukunft spannend und wettbewerbsfähig halten soll.
