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Erste Reaktionen nach dem Freitagstraining 2026

Erste Reaktionen nach dem Freitagstraining 2026

FansBRANDS® Team |

Das Freitagstraining zum Großen Preis von Ungarn 2026 bot den Teams und Fahrern erste wichtige Einblicke in die Performance und Herausforderungen auf dem Hungaroring. Besonders Ferrari und Lewis Hamilton zeigten sich mit starken Zeiten, wobei Charles Leclerc im ersten Training die Bestzeit setzte und Hamilton im zweiten Training dominierte. Beide lagen damit deutlich vor der Konkurrenz.

Red Bull Racing präsentierte sich ebenfalls mit konkurrenzfähigen Rundenzeiten, hatte aber mit einigen Zwischenfällen zu kämpfen. Max Verstappen wurde von Carlos Sainz behindert, was zu einer Untersuchung führte, jedoch ohne eine Strafe nach sich zog. McLaren testete neue Komponenten, wobei Lando Norris im zweiten Training den dritten Platz erreichte, während Oscar Piastri mit den Bedingungen zu kämpfen hatte.

Mercedes hatte Schwierigkeiten mit dem Setup und dem Grip, was sich bei George Russell und Kimi Antonelli zeigte. Dennoch konnte das Team eine solide Langstreckenpace vorweisen. Racing Bulls und Audi lieferten sich ein enges Duell im Mittelfeld, wobei Audi mit schnellen Zeiten und guter Zuverlässigkeit überzeugte.

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Haas profitierte von den Charakteristika der Strecke, während Esteban Ocon eine solide Leistung zeigte. Oliver Bearman hatte hingegen Probleme mit dem Fahrgefühl seines Autos. Alpine erlebte einen schwierigen Tag, da Franco Colapinto sich drehte und das Auto beschädigte, und Pierre Gasly Grip- sowie Balanceprobleme beklagte. Aston Martin brachte ein großes Upgrade, das erste positive Rückmeldungen erhielt, allerdings musste Lance Stroll das zweite Training wegen eines vermuteten Aufhängungsschadens auslassen.

Williams kämpfte mit Bremsen und Balance, wobei Carlos Sainz und Alexander Albon mit dem Setup und der Pace zu kämpfen hatten. Cadillac zeigte solide Fortschritte, Valtteri Bottas äußerte sich zufrieden mit dem Auto, und Colton Herta sammelte wichtige Daten für das Team. Die Bedingungen auf der Strecke waren windig und teilweise sehr rutschig sowie holprig, was die Arbeit der Teams erschwerte.

Von Pirelli wurde gemeldet, dass die Reifenstrategie noch unklar ist. Eine mögliche Zwei-Stopp-Strategie könnte zum Einsatz kommen, da der Reifenverschleiß im zweiten Training höher war. Diese Erkenntnis dürfte die Teams vor zusätzliche Herausforderungen stellen, wenn es um die Abstimmung und das Management der Reifen geht.

Die Ergebnisse und Eindrücke vom Freitagstraining liefern wichtige Hinweise für die weitere Vorbereitung auf Qualifying und Rennen. Die Teams analysieren weiterhin die Daten, um die Balance und Performance ihrer Autos zu verbessern. Besonders die Reifenwahl und das Setup bleiben zentrale Themen, um den wechselhaften Bedingungen auf dem Hungaroring gerecht zu werden.

Die Situation bei Aston Martin zeigt, dass trotz des Upgrades noch Herausforderungen bestehen, insbesondere im Bereich der Aufhängung. Für das Team bleibt es wichtig, diese Probleme Schritt für Schritt zu adressieren. Gleichzeitig verdeutlicht das enge Duell zwischen Racing Bulls und Audi, wie intensiv der Wettbewerb im Mittelfeld der Königsklasse des Motorsports ist.