Isack Hadjar hatte im zweiten Training zum Großen Preis der USA 2026 deutliche Schwierigkeiten mit dem Setup seines Red Bull RB22. Er bezeichnete seine FP2-Session als „Katastrophe“ und beschrieb das Fahrzeug als „nicht fahrbar“. Besonders auf den weichen Reifen kämpfte er mit der Überhitzung der Vorderreifen in schnellen Kurven, was seine Rundenzeiten stark beeinträchtigte.
Im Vergleich zu seinem Teamkollegen Max Verstappen, der im zweiten Training den dritten Platz belegte, lag Hadjar fast eine Sekunde zurück und erreichte nur den neunten Rang. Zwischen dem ersten und zweiten Training wurden am Auto Set-up-Änderungen vorgenommen, die sich laut Hadjar negativ auf die Performance seines Fahrzeugs auswirkten.
Vor allem in den zweiten und dritten Sektoren verlor Hadjar deutlich an Tempo und Grip. Die Unebenheiten der Strecke in Austin stellen eine Herausforderung für das Fahrwerk dar, das nicht sehr nachgiebig ist. Dies erschwert es, eine optimale Balance zu finden und die Reifen effizient zu nutzen.
Der technische Direktor von Red Bull Racing, Pierre Wache, bestätigte, dass das Setup in die falsche Richtung gegangen sei. Er betonte jedoch, dass die Unterschiede zwischen Hadjars und Verstappens Fahrzeugen nicht groß seien. Der Fokus des Teams liegt derzeit darauf, die Performance bei niedrigen Geschwindigkeiten zu verbessern, um die Probleme in Austin besser in den Griff zu bekommen.
Hadjars Schwierigkeiten zeigen, wie sensibel das Fahrzeug auf Setup-Änderungen reagiert und wie wichtig es ist, die Balance zwischen Reifenmanagement und Fahrbarkeit zu finden. Die Anpassungen am Auto, die zwischen den Trainings vorgenommen wurden, hatten offenbar einen unerwarteten negativen Effekt auf das Fahrverhalten.
Die Strecke in Austin mit ihren Unebenheiten stellt für das Fahrwerk eine besondere Herausforderung dar, da es nicht sehr nachgiebig ist. Dies erschwert die Abstimmung und den Umgang mit den Reifen, insbesondere in schnellen Kurven, wo Hadjar die größten Probleme hatte.
Die Situation unterstreicht die Komplexität der technischen Arbeit im Umfeld der Königsklasse des Motorsports. Das Team muss nun Wege finden, um die Balance des Autos zu verbessern und Hadjar eine konkurrenzfähige Performance zu ermöglichen, ohne dabei die Stärken des Fahrzeugs zu verlieren.
Die Anpassungen am Setup und die damit verbundenen Herausforderungen sind ein zentrales Thema für Red Bull Racing in Austin. Die nächsten Schritte werden darauf abzielen, die Probleme bei niedrigen Geschwindigkeiten zu minimieren und die Fahrbarkeit des Autos zu optimieren.
