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Hamilton erhält Verwarnung wegen Gelbflagge

Hamilton erhält Verwarnung wegen Gelbflagge

FansBRANDS® Team |

Lewis Hamilton wurde nach dem Großen Preis von Großbritannien 2026 von den Rennkommissaren wegen eines Verstoßes gegen die Gelbflaggenregel verwarnt. Die Untersuchung konzentrierte sich auf einen Vorfall in Runde 38, als Hamilton in Kurve 9 nicht ausreichend verlangsamt haben soll, obwohl Gelbflaggen angezeigt wurden.

Vor dieser Verwarnung hatte Hamilton bereits eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen eines Fehlstarts erhalten, die er während seines ersten Boxenstopps absitzen musste. Im Rennen belegte er den dritten Platz, verlor jedoch den zweiten Rang an George Russell, der während einer späten Safety-Car-Phase auf der Strecke blieb.

Die Stewards stellten fest, dass die Gelbflagge erst angezeigt wurde, als Hamilton bereits in dem betreffenden Streckenabschnitt war. Zudem war die Warnung auf seinem Lenkraddisplay nur kurz sichtbar. Hamiltons Aufmerksamkeit lag zu diesem Zeitpunkt auf dem Kampf mit Max Verstappen, was möglicherweise dazu führte, dass er die Gelbflagge nicht rechtzeitig wahrnahm.

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Die Kommissare kamen zu dem Schluss, dass Hamilton nach der Anzeige der Gelbflagge und der grünen Lichttafel vor Kurve 10 keine erkennbare Geschwindigkeitsreduzierung zeigte. Trotz der Verwarnung wurde keine weitere Zeitstrafe für diesen Verstoß verhängt.

Nach dem Rennen äußerte sich Hamilton zu der Situation und bezeichnete die Entscheidung, während des Safety Cars zu stoppen, als „ein bisschen verschwommen“. Er lobte zudem seinen Teamkollegen Charles Leclerc für dessen Sieg. Hamilton gab außerdem zu, mit dem Setup seines Frontflügels unzufrieden gewesen zu sein, was zu mangelndem Grip geführt habe.

Der Vorfall zeigt, wie komplex die Einhaltung der Gelbflaggenregel während eines Rennens sein kann, insbesondere wenn Fahrer in intensiven Zweikämpfen involviert sind und Warnungen nur kurzzeitig angezeigt werden. Die Rennkommissare achten weiterhin darauf, dass solche Situationen genau bewertet werden, um die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten.

Die Entscheidung der Kommissare unterstreicht die Bedeutung der prozeduralen Details auch nach der Zieldurchfahrt und verdeutlicht, wie wichtig die genaue Beobachtung und Bewertung von Fahrerverstößen im Rennverlauf ist.