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Herkunft der Silverstone-Kurven erklärt

Herkunft der Silverstone-Kurven erklärt

FansBRANDS® Team |

Die Silverstone-Rennstrecke ist eine der traditionsreichsten und bekanntesten Strecken im Kalender der Königsklasse des Motorsports. Im Vorfeld des British Grand Prix 2026 lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Herkunft der Namen der einzelnen Kurven zu werfen, die oft auf lokale geografische oder historische Bezüge zurückgehen.

Die erste Kurve, Abbey, ist nach den Überresten eines mittelalterlichen Klosters benannt, das als Luffield Abbey bekannt ist. Direkt danach folgt die Farm-Kurve, deren Name auf einen früheren Bauernhof in der Nähe der Strecke zurückgeht. Village, die dritte Kurve, trägt den Namen des nächstgelegenen Dorfes, in dem unter anderem die Teams Aston Martin und Cadillac ihre Basen haben.

Die langsamste Kurve der Strecke, The Loop, beschreibt mit ihrem Namen die charakteristische Form der Kurve. Aintree, die fünfte Kurve, erinnert an die ehemalige britische Grand-Prix-Strecke Aintree Racecourse, die ebenfalls eine wichtige Rolle in der Motorsportgeschichte Großbritanniens spielt.

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Die Wellington Straight und Hangar Straight sind nach der militärischen Vergangenheit des Geländes benannt, das früher als RAF-Basis diente. Die Kurven Brooklands und Luffield erinnern an frühere britische Grand-Prix-Strecken sowie lokale historische Stätten. Woodcote, die achte Kurve, ist nach einem Herrenhaus auf dem RAC-Land benannt, wobei der Royal Automobile Club eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Strecke einnimmt.

Copse, die neunte Kurve, trägt ihren Namen aufgrund der kleinen Waldstücke in der Umgebung. Die Kurven Maggotts, Becketts und Chapel, die die Kurven zehn bis vierzehn bilden, sind nach lokalen Mooren und einer mittelalterlichen Kapelle benannt, die für Thomas Becket steht. Stowe, die fünfzehnte Kurve, ist bekannt für ihre Schwierigkeit und wurde durch Michael Schumachers Verletzung im Jahr 1999 berühmt.

Vale, die sechzehnte Kurve, könnte sich auf eine kleine Geländeerhebung oder den Distrikt Aylesbury Vale beziehen, wobei die genaue Herkunft des Namens nicht eindeutig geklärt ist. Die letzten Kurven, Club, sind eine Hommage an das Londoner Clubhaus des Royal Automobile Club. Der Sieger des British Grand Prix erhält traditionell einen goldenen Pokal des RAC, der nach der Siegerehrung zurückgegeben werden muss. Seit 2025 erhalten die Fahrer zudem eine Replik des Pokals, die erstmals aus LEGO gefertigt wurde.

Besonders interessant ist die Hamilton Straight, die nach Lewis Hamilton benannt ist, einem der erfolgreichsten Fahrer im Umfeld der Königsklasse des Motorsports. Auch Lando Norris wird erwähnt, unter anderem im Zusammenhang mit einem LEGO-Pokal, der die Verbindung zwischen Motorsport und moderner Fan-Kultur symbolisiert.

Die Benennung der Kurven bei Silverstone zeigt deutlich, wie eng Motorsportgeschichte, lokale Traditionen und die Identität der Region miteinander verbunden sind. Für die Teams Aston Martin und Cadillac, die in der Nähe des Village ansässig sind, sind diese Bezüge besonders bedeutend und unterstreichen die tiefe Verwurzelung des Sports in der britischen Kultur.

Die Namen der Kurven sind somit nicht nur Orientierungspunkte auf der Strecke, sondern tragen auch zur Atmosphäre und zum historischen Flair des British Grand Prix bei. Sie erinnern an die vielfältigen Einflüsse, die Silverstone zu einer der ikonischsten Rennstrecken der Welt gemacht haben.