Charles Leclerc setzte in der ersten freien Trainingseinheit (FP1) beim Großen Preis von Italien in Monza die schnellste Runde und führte damit ein Ferrari-Doppelsieg an. Mit einer Zeit von 1:23,008 Minuten auf mittleren Reifen konnte er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton knapp hinter sich lassen.
Hamilton belegte mit einem Rückstand von lediglich 0,173 Sekunden den zweiten Platz, während George Russell auf weichen Reifen für Mercedes die drittschnellste Zeit erzielte. Das Training fand bei hohen Temperaturen statt, was die Teams vor zusätzliche Herausforderungen stellte.
Ferrari präsentierte an diesem Tag eine Sonderlackierung, die an Michael Schumachers erstes Jahr bei Ferrari 1996 erinnert. Zudem setzte das Team technische Updates ein, darunter eine überarbeitete Heckflügelgeometrie sowie ein zweites Update an der Antriebseinheit.
Das Training wurde durch eine rote Flagge unterbrochen, nachdem Colton Herta aufgrund von Hydraulikproblemen anhalten musste. Neben erfahrenen Fahrern erhielten auch einige Rookies wie Paul Aron, Ayumu Iwasa und Luke Browning die Gelegenheit, ihre ersten Runden in dieser Einheit zu absolvieren.
Andrea Kimi Antonelli erhielt eine Strafe wegen eines kompletten Motorwechsels und konzentriert sich nun auf die Vorbereitung für das Rennen. Die FIA gab aufgrund der hohen Temperaturen eine Hitzewarnung heraus, die zusätzliche Maßnahmen für die Fahrer und Teams erforderlich machte.
Die Ergebnisse der ersten Trainingseinheit bieten einen ersten Einblick in die Leistungsfähigkeit der Teams unter den aktuellen Bedingungen. Ferrari konnte mit der Kombination aus technischer Anpassung und Fahrerpaarung eine starke Vorstellung zeigen, während Mercedes mit Russell ebenfalls konkurrenzfähig wirkte.
Für die Teams rücken damit das Reifenmanagement, die Kühlung und die Konstanz der Performance stärker in den Fokus. Die weiteren Trainingseinheiten werden zeigen, wie sich die Updates und Anpassungen auf das Gesamtbild auswirken.
Das Ergebnis der ersten Einheit unterstreicht die Bedeutung technischer Details und der Anpassung an die Bedingungen auf der Strecke in Monza.
