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McLaren erklärt Norris’ Tempo-Problem

McLaren erklärt Norris’ Tempo-Problem

FansBRANDS® Team |

Lando Norris hatte auch im Qualifying zum Bahrain GP erneut mit einem Defizit in der Geradlinengeschwindigkeit zu kämpfen, das sich bereits beim vorherigen Rennen in Aserbaidschan zeigte. McLaren hat das Problem nun näher erläutert und die Ursachen analysiert.

Das Team aus Woking setzt bewusst auf niedrigere Getriebeübersetzungen, was grundsätzlich einen Nachteil auf den Geraden gegenüber anderen Teams mit identischem Antrieb bedeutet. Dieser strategische Kompromiss führt dazu, dass Norris im Vergleich zu seinen Mercedes-betriebenen Konkurrenten weniger Topspeed erreicht.

Zusätzlich zu diesem bekannten Nachteil schätzt McLaren, dass Norris noch eine weitere Quelle für Zeitverlust hat, die pro Runde etwa zwischen 0,1 und 0,2 Sekunden ausmacht. Dieses Defizit zeigt sich vor allem in der zweiten Hälfte der Strecke, insbesondere zwischen den Kurven 13 und 14 sowie auf der langen Geraden vor Kurve 15.

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Andrea Stella, der Teamchef von McLaren, erklärte, dass die genaue Ursache für das Tempo-Problem schwer zu diagnostizieren sei. Es gebe viele mögliche Faktoren, die nicht alle durch Sensoren erfasst werden können. Dabei werde nicht explizit ein Defekt bei der Antriebseinheit von Mercedes vermutet, sondern auch aerodynamische oder fahrwerksbedingte Einflüsse könnten eine Rolle spielen.

Das Team plant, die Untersuchungen fortzusetzen und mögliche Änderungen erst beim Rennen in Singapur umzusetzen. Bis dahin bleibt die Situation für Norris eine Herausforderung, die sich auf seine Qualifying-Performance auswirkt.

Die wiederkehrenden Schwierigkeiten bei der Geradlinengeschwindigkeit zeigen, wie komplex die Abstimmung zwischen Antrieb, Getriebe und Fahrzeugbalance im Umfeld der Königsklasse des Motorsports ist. McLaren muss hier einen Weg finden, um trotz der niedrigeren Getriebeübersetzungen konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Erkenntnisse aus Bahrain und Baku verdeutlichen, dass neben der reinen Motorleistung auch andere technische Faktoren entscheidend sind, um auf den langen Geraden und in den schnellen Streckenabschnitten konkurrenzfähig zu sein.

McLaren steht somit vor der Aufgabe, die verschiedenen Einflussgrößen genau zu analysieren und die optimale Balance zwischen Topspeed und Gesamtperformance zu finden, um Lando Norris bessere Chancen im Qualifying zu ermöglichen.