Das zweite Training zum Großen Preis von Italien 2026 in Monza zeigte eine starke Leistung von Mercedes. George Russell setzte die Bestzeit, während Kimi Antonelli den dritten Platz belegte. Antonelli konzentrierte sich im Training vor allem auf das Renntempo, da er eine Strafversetzung zu Beginn des Rennens in Kauf nehmen muss.
Ferrari präsentierte sich mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton ebenfalls konkurrenzfähig. Leclerc führte das erste Training an, während Hamilton mit einer frischen Antriebseinheit unterwegs war. Das Update an der Power Unit soll dem Team helfen, die Performance zu stabilisieren, auch wenn Leclerc keine Wunder erwartet und das Team die Entwicklung vorsichtig einschätzt.
McLaren testete einen umgedrehten Heckflügel, um die Aerodynamik zu verbessern. Lando Norris war schneller als Oscar Piastri, beide zeigten sich aber noch mit Potenzial für Verbesserungen zufrieden. Die Datenanalyse und das Fahrerfeedback werden in den kommenden Sessions eine wichtige Rolle spielen.
Red Bull hatte im Training Schwierigkeiten, Max Verstappen zeigte sich unzufrieden mit dem Auto. Das Upgrade, das das Team aus Österreich mitgebracht hat, soll helfen, den Rückstand zu verringern, doch Verstappen bleibt vorsichtig und betont, dass noch Arbeit vor dem Team liegt. Ayumu Iwasa sammelte im ersten Training wichtige Aerodaten.
Die Racing Bulls zeigten solide Leistungen, Arvid Lindblad und Yuki Tsunoda äußerten sich zuversichtlich für das Qualifying. Audi hatte technische Probleme mit Gabriel Bortoleto, während Nico Hülkenberg noch die gesammelten Daten auswerten muss. Alpine brachte Upgrades mit, die von Franco Colapinto und Pierre Gasly positiv bewertet wurden. Paul Aron sammelte weitere Erfahrung im Training.
Haas präsentierte neue aerodynamische und motorische Komponenten. Oliver Bearman zeigte Fortschritte, während Esteban Ocon mit Problemen zu kämpfen hatte. Williams hatte einen schwierigen Tag, Alex Albon und Carlos Sainz konnten sich nicht in den vorderen Positionen platzieren.
Aston Martin kämpfte mit technischen Schwierigkeiten, sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll hatten einen herausfordernden Freitag. Cadillac meldete einen hydraulischen Defekt bei Colton Herta, Valtteri Bottas und Sergio Perez sammelten wichtige Daten für das Team.
Das zweite Training in Monza verdeutlicht, wie vielfältig die Herausforderungen für die Teams sind. Die technischen Anpassungen und die Analyse der Daten werden entscheidend sein, um die Performance für die kommenden Sessions zu optimieren.
