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Hamilton kritisiert Ferraris Tempo in Österreich

Hamilton kritisiert Ferraris Tempo in Österreich

FansBRANDS® Team |

Lewis Hamilton zeigte sich nach dem Großen Preis von Österreich 2026 überrascht über die mangelnde Geschwindigkeit von Ferrari. Trotz eines starken Starts und einer aggressiven Strategie reichte es für den siebenmaligen Weltmeister nur zum fünften Platz. Die Leistung des italienischen Teams entsprach dabei nicht den Erwartungen, was Hamilton offen ansprach.

Hamilton startete das Rennen von Position drei, hinter Charles Leclerc und George Russell. Bereits in der ersten Runde gelang ihm ein Überholmanöver gegen Leclerc, wodurch er sich in der Spitzengruppe festsetzen konnte. Anfangs blieb er nah an Russell dran, doch die hohen Temperaturen und die starke Reifenabnutzung zwangen ihn zu einer Drei-Stopp-Strategie, die er selbst von Beginn an erwartet hatte. Das Team hatte jedoch ursprünglich eine Zwei-Stopp-Strategie geplant.

Der Mercedes-Pilot äußerte Unverständnis darüber, warum Ferrari auf dem Österreichring so langsam war und warum die Reifen bei den Italienern stärker abbauten als erwartet. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückfalls auf Platz sieben konnte Hamilton im weiteren Rennverlauf Positionen gutmachen und sich vor Leclerc und Lando Norris platzieren.

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Der Österreichring gilt für Hamilton als eine der anspruchsvolleren Strecken im Kalender. Das Ergebnis wertet er daher als akzeptabel, auch wenn die fehlende Pace von Ferrari für ihn nicht nachvollziehbar ist. Ferrari zeigte in der laufenden Saison bislang eine solide Gesamtleistung mit einem Sieg auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya und mehreren Podestplätzen, doch gerade auf dem Red Bull Ring konnten sie nicht mit der Konkurrenz mithalten.

Die Ursachen für die geringere Performance von Ferrari bleiben unklar. Weder technische Details noch strategische Entscheidungen wurden näher erläutert. Die hohe Reifenabnutzung und das Tempoproblem werfen Fragen auf, die das Team in den kommenden Rennen beantworten muss, um wieder konkurrenzfähig zu sein.

Die Konkurrenz aus Red Bull Racing und Mercedes zeigte sich auf dem Österreichring stärker, was sich auch im Rennergebnis widerspiegelte. McLaren und weitere Teams profitierten ebenfalls von der Situation, was den Kampf um die Punkte noch spannender gestaltete. Hamiltons Strategie, frühzeitig auf drei Boxenstopps zu setzen, war ein Versuch, den Herausforderungen der Strecke und der Reifen gerecht zu werden.

Die Diskussion um Ferraris Performance in Österreich verdeutlicht, wie wichtig das Reifenmanagement und die richtige Strategie in der Königsklasse des Motorsports sind. Auch wenn Ferrari bislang mit einem Update der Antriebseinheit und anderen technischen Anpassungen arbeitet, konnte das Team diese Fortschritte auf dem Red Bull Ring nicht in volle Rennergebnisse ummünzen.

Das Ergebnis zeigt, wie entscheidend die Balance zwischen Fahrzeugleistung, Reifenverschleiß und Strategie in der Rennserie ist. Für Ferrari bleibt die Aufgabe, die Ursachen für die Tempoeinbußen zu analysieren und Lösungen zu finden, um in den nächsten Rennen wieder näher an die Spitze heranzukommen.