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Red Bull sieht nach Österreich-Upgrade Nachholbedarf

Red Bull sieht nach Österreich-Upgrade Nachholbedarf

FansBRANDS® Team |

Red Bull hat für den Großen Preis von Österreich 2026 ein umfangreiches Upgrade-Paket vorgestellt, das insbesondere Änderungen am Unterboden und an der Hinterradaufhängung umfasst. Trotz dieser technischen Neuerungen zeigte sich Isack Hadjar nach den Freien Trainings am Freitag zurückhaltend in seiner Bewertung. Er berichtete, dass sich das Auto weiterhin „wie gewohnt“ anfühle und noch deutlicher Verbesserungsbedarf bestehe.

Hadjar hatte im ersten Training mit technischen Problemen zu kämpfen und absolvierte lediglich elf Runden. Im zweiten Training konnte er sich steigern und belegte mit 28 Runden den siebten Platz. Auch Max Verstappen hatte mit Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter ein Boxenstopp in der Boxengasse und ein Problem mit dem Sitz, schloss aber beide Trainings auf dem vierten Rang ab.

Beide Fahrer beklagten einen überraschenden Mangel an Grip in Kurve 3, einem Streckenabschnitt, der normalerweise zu den Stärken des Autos zählt. Dieses unerwartete Verhalten deutet darauf hin, dass die Upgrades zwar Potenzial bieten, aber noch nicht vollständig auf das Fahrzeug abgestimmt sind.

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Der technische Direktor von Red Bull, Pierre Wache, bestätigte, dass der Start in das Wochenende schwierig verlief. Er sieht jedoch in dem Upgrade-Paket einen wichtigen Schritt und betonte, dass es Zeit brauche, um die Wirkung der Änderungen vollständig zu verstehen. Wache lobte die Anpassungsfähigkeit von Hadjar und den Fokus von Verstappen auf kontinuierliche Verbesserungen.

Im Langstreckenbetrieb zeigte das Fahrzeug laut Wache Fortschritte im Vergleich zum Rennen in Barcelona. Dennoch bleibt im Kurzstreckenbetrieb noch Arbeit notwendig, um die Performance zu optimieren. Red Bull hofft, durch die Upgrades näher an die Konkurrenz von Mercedes und Ferrari heranzukommen, kann dies aber nach den ersten Trainings noch nicht sicher einschätzen.

Die Ergebnisse der Freien Trainings in Österreich verdeutlichen, dass technische Anpassungen in der Königsklasse des Motorsports oft komplexe Herausforderungen mit sich bringen. Die Balance zwischen Grip, Fahrzeugstabilität und Reifenmanagement ist entscheidend, um auf der Strecke konkurrenzfähig zu sein. Red Bulls Ansatz, mit einem umfassenden Upgrade-Paket zu reagieren, zeigt den Willen, die Performance zu verbessern, doch die Feinabstimmung bleibt eine zentrale Aufgabe.

Die Beobachtungen von Hadjar und Verstappen nach dem Freitagstraining unterstreichen, wie wichtig es ist, die neuen Komponenten sorgfältig zu integrieren und das Fahrzeugverhalten genau zu analysieren. Gerade bei einem Heimrennen wie in Österreich steht der Druck hoch, die Erwartungen zu erfüllen und das Potenzial der Upgrades bestmöglich auszuschöpfen.

Insgesamt bleibt die Situation bei Red Bull ein Balanceakt zwischen Hoffnung auf Fortschritte und der notwendigen Geduld, um die technischen Neuerungen optimal einzusetzen. Das Team wird die gewonnenen Daten intensiv auswerten, um vor dem Qualifying die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Performance weiter zu steigern.