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Erste F1-Kurven nach Frauen benannt: Das steckt dahinter!

Erste F1-Kurven nach Frauen benannt: Das steckt dahinter!

Team FansBRANDS® |

In der Welt der Formel 1 sind nicht nur Fahrer und Teams für Erfolg und Innovation verantwortlich – oft wirken hinter den Kulissen außergewöhnliche Persönlichkeiten, deren Leistungen selten bei der breiten Masse gewürdigt werden. Nun wurde zwei dieser herausragenden Frauen eine besondere Ehre zuteil: Hannah Schmitz von Red Bull Racing und Laura Müller von Mercedes halten künftig beide je einen eigenen Kurvennamen an einer der bekanntesten Rennstrecken Europas. Damit schreibt die Formel 1 erneut Geschichte und setzt ein starkes Zeichen für Diversität und Anerkennung im Motorsport.

Die berühmte Strecke Red Bull Ring in Spielberg, Österreich, hat mit der jüngsten Namensgebung ein besonderes Kapitel aufgeschlagen. Zum allerersten Mal werden zwei Kurven nach weiblichen Teammitgliedern benannt – ein Novum in der traditionell männlich dominierten Motorsportbranche. Schon lange sind Hannah Schmitz, Chefstrategin bei Red Bull Racing, und Laura Müller, leitende Mechanikerin bei Mercedes, in Expertenkreisen für ihre außergewöhnliche Arbeit bekannt. Mit dieser Geste rücken sie nun ins Rampenlicht und werden zu Vorbildern für die nächste Generation.

Hannah Schmitz gilt als Mastermind an der Red Bull Boxenmauer. Ihre präzisen Analysen und mutigen Strategien haben Max Verstappen und Sergio Pérez zu zahlreichen Siegen geführt. Sie steht exemplarisch für den strategischen Wandel, der die Formel 1 in den letzten Jahren geprägt hat. Ebenso beeindruckend ist Laura Müllers Weg: Als leitende Mechanikerin bei Mercedes führt sie eines der wichtigsten Teams der Boxencrew – mit Know-how, Führungsstärke und Leidenschaft. Ihre Expertise trägt maßgeblich dazu bei, die Boliden von Lewis Hamilton und George Russell stets in Topform auf die Strecke zu bringen.

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Die Namensgebung der Kurven fand im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am Red Bull Ring statt. Für viele Fans und Insider markiert dieser Schritt einen fälligen Perspektivwechsel: Neben den Fahrern und Teamchefs erhalten nun endlich auch Ingenieurinnen, Strateginnen und Mechanikerinnen ihre verdiente Bühne. Besonders bemerkenswert ist, dass beide Frauen sich ihre Positionen mit bemerkenswertem Fachwissen, unermüdlicher Arbeit und Leidenschaft für den Rennsport erarbeitet haben. „Es ist eine unglaubliche Ehre, und ich hoffe, dass ich damit viele junge Frauen inspireiren kann, ihren Weg im Motorsport zu gehen“, so Hannah Schmitz im Rahmen der Feierlichkeiten.

Die neuen Kurvennamen sollen nicht nur Symbolcharakter besitzen, sondern sind auch eine Anerkennung für die wichtige Rolle, die technische Teams im Erfolg eines Formel 1-Rennstalls spielen. Während der Großteil der Aufmerksamkeit häufig auf Fahrer und Teamchefs liegt, entscheiden häufig Strategen, Mechaniker und das gesamte Boxenteam über Sieg oder Niederlage. Die Entscheidung am Red Bull Ring sendet damit ein starkes Signal an Frauen im Motorsport und an die Fans: Kompetenz und Leidenschaft kennen kein Geschlecht.

Durch solche Initiativen wird deutlich, wie sich die Formel 1 langsam, aber stetig in Richtung mehr Vielfalt und Inklusion entwickelt. Der Sport ist im Wandel – nicht nur auf, sondern auch abseits der Piste. Teammitglieder wie Schmitz und Müller stehen stellvertretend für diese neue Generation, die Motorsport modern denkt und lebt. Für die Fans sind solche Geschichten ermutigend und inspirierend zugleich: Denn sie zeigen, dass Erfolg auf höchstem Niveau durch Teamwork, Respekt und Chancengleichheit entsteht.

Damit wird nicht nur Motorsportgeschichte geschrieben, sondern auch die Zukunft gestaltet – eine, in der Heldinnen und Helden aus allen Bereichen gleichermaßen Anerkennung erfahren. Vielleicht inspirieren die neuen Kurvennamen am Red Bull Ring schon beim nächsten Grand Prix die ein oder andere Zuschauerin dazu, selbst eine Karriere in der Formel 1 anzustreben – als Ingenieurin, Strategin oder Mechanikerin. Die Zukunft der Formel 1 ist weiblicher denn je!