Das zweite Training zum Ungarn-Grand-Prix 2026 bot unter herausfordernden Bedingungen spannende Einblicke in die aktuelle Leistungsdynamik der Teams und Fahrer. Lewis Hamilton setzte sich mit einer Bestzeit von 1:18.729 Minuten an die Spitze, nur knapp vor Charles Leclerc, der 0,148 Sekunden Rückstand hatte. Damit bestätigte sich Ferraris starke Form am Freitag auf dem Hungaroring.
Die Session war von starkem Wind geprägt, der die Fahrzeugbalance für viele Piloten erschwerte. Sowohl George Russell als auch sein Teamkollege berichteten von Schwierigkeiten, das Auto optimal abzustimmen. Auch Pierre Gasly meldete Probleme, insbesondere in Kurve 12, was die Herausforderungen für die Teams unterstrich.
Lando Norris komplettierte die Top 3 des zweiten Trainings, gefolgt von Max Verstappen und weiteren Fahrern, die sich bemühten, unter den schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig zu bleiben. Die Session wurde durch einen Unfall von Franco Colapinto in der letzten Kurve unterbrochen, der eine rote Flagge zur Folge hatte.
Aston Martin war im zweiten Training nur mit Fernando Alonso vertreten, da Lance Stroll aufgrund eines Aufhängungsschadens aus dem ersten Training nicht teilnehmen konnte. Alonso nutzte die Gelegenheit, um wertvolle Daten zu sammeln und das Setup weiter zu verbessern.
Red Bull Racing brachte eine überarbeitete Version der rotierenden Heckflügel-Technologie zurück auf die Strecke, während McLaren mit einem umfangreichen Update-Paket antrat. Diese technischen Anpassungen zeigen, wie intensiv die Teams versuchen, ihre Fahrzeuge für die anspruchsvolle Strecke in Ungarn zu optimieren.
Die Ergebnisse des zweiten Trainings spiegeln die enge Konkurrenz wider, die sich am Hungaroring abzeichnet. Ferrari präsentierte sich mit Hamilton und Leclerc als das stärkste Team im FP2, doch die Herausforderungen durch wechselhafte Bedingungen und technische Schwierigkeiten bei einigen Piloten bleiben ein Thema.
Die Balance der Autos und die Abstimmung unter den schwierigen Windverhältnissen standen im Fokus vieler Teams. Die Session verdeutlichte, wie wichtig es ist, die Fahrzeugabstimmung kontinuierlich anzupassen, um auf dem anspruchsvollen Kurs konkurrenzfähig zu bleiben.
Das zweite Training zum Ungarn-Grand-Prix lieferte wichtige Erkenntnisse für die Teams und Fahrer, die sich auf die weiteren Sessions vorbereiten. Die technischen Anpassungen und die Performance unter schwierigen Bedingungen geben einen ersten Eindruck von den Herausforderungen, die das Wochenende prägen.
