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Leclerc dominiert beim Pre-Season-Test: Norris chancenlos!

Leclerc dominiert beim Pre-Season-Test: Norris chancenlos!

Team FansBRANDS® |

Der Startschuss in die letzte Phase der Formel 1-Vorsaison fiel heute Morgen in Bahrain – und Charles Leclerc konnte dabei gleich eine beeindruckende Duftmarke setzen. Im Cockpit seines Ferrari dominierte der Monegasse das erste Drittel des finalen Testtages, während Lando Norris und Mercedes-Neuling Lewis Hamilton wichtige Erfahrungen sammelten. Die Piloten spulten zahlreiche Runden ab, um ihre Boliden für den Saisonstart bestmöglich vorzubereiten, aber schon jetzt zeichnen sich einige Trends für das Jahr 2024 ab.

Mit konstant schnellen Rundenzeiten und einer soliden Longrun-Pace war Leclerc am Vormittag nicht zu schlagen. Ferrari schien seine Hausaufgaben im Winter gemacht zu haben: Das rote Auto wirkte nicht nur schnell, sondern auch deutlich stabiler als im Vorjahr. Die Scuderia konzentrierte sich auf verschiedene Setup-Varianten, um sowohl im Qualifying als auch in den Rennsimulationen optimale Erkenntnisse zu sammeln. Besonders auffällig war, wie ruhig und kontrolliert Leclerc unterwegs war – ein gutes Omen für das Team aus Maranello.

Dicht dahinter lauerte McLaren mit Norris am Steuer. Der Brite unterstrich erneut die Fortschritte, die das Team im vergangenen Jahr gemacht hat. Mit minimalem Zeitverlust auf Leclerc und beeindruckender Konstanz auf längeren Stints ließ Norris anklingen, dass McLaren 2024 durchaus auf Podiumskurs fahren könnte. Die Techniker in Woking wirkten zuversichtlich, was das Gesamtkonzept des MCL38 angeht – auch wenn einige kleinere Abstimmungsprobleme noch Feinschliff benötigen. Mercedes, angeführt von Altmeister Hamilton, zeigte sich noch etwas zurückhaltender, legte aber einen String an schnellen Rundenzeiten hin und testete gezielt neue Aero-Lösungen sowie unterschiedliche Reifenmischungen.

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Auffällig war am Morgen auch das vorerst unauffällige Auftreten von Red Bull Racing. Weltmeister Max Verstappen überließ seinem Teamkollegen das Steuer und konzentrierte sich auf die Datenanalyse. Das Team aus Milton Keynes nutzte die ersten Stunden, um umfassende Systemchecks durchzuführen und verschiedene Aerodynamik-Updates zu evaluieren. Auch wenn die absoluten Bestzeiten fehlten, darf man erwarten, dass Red Bull – typisch für ein Spitzenteam – seine Karten erst im Laufe der Tests oder sogar im ersten Qualifying aufdecken wird.

Hinter den Top-Teams arbeiteten die Mittelfeldmannschaften mit Hochdruck an ihren Fahrplänen. Aston Martin, Alpine, und Williams setzten auf ausgiebige Longruns, um Zuverlässigkeit und Reifenmanagement zu optimieren. Vor allem bei Williams gab es erfreuliche Zeichen: Die Kilometerleistung des FW46 war vielversprechend, und Alex Albon lobte den verbesserten mechanischen Grip. Haas und Sauber wiederum fokussierten sich auf vollständige Rennsimulationen und ließen gezielt schnelle Runden aus, um sich auf strategische Abläufe und Boxenstopp-Übungen einzuspielen.

Ein weiterer Aspekt, der vielen Fans ins Auge stach: Die neuen Fahrzeuge sind in puncto Aerodynamik und Lackierung auffallend unterschiedlich. Während Ferrari und McLaren auf klassische, markante Designs setzen, versuchte sich Williams mit einer besonders leichten, fast roh erscheinenden Lackschicht. Auch Red Bulls Detailänderungen an Flügelelementen und Unterboden sorgen für reichlich Gesprächsstoff in der Paddock-Gemeinde und machen klar: Die Ingenieure haben trotz Reglementstabilität neue Wege gefunden, um Performance zu finden.

Zentral bleibt die Erkenntnis, dass alle Teams bis zum Saisonstart noch reichlich Arbeit vor sich haben – doch erste Tendenzen kristallisieren sich heraus: Ferrari und McLaren präsentieren sich bärenstark, Red Bull bleibt eine große Unbekannte und Mercedes arbeitet weiterhin akribisch am Feintuning. Bereits heute Nachmittag werden weitere Piloten ins Lenkrad greifen und mit Qualifying-Simulationen die Spannung zusätzlich anheizen. Die Fans dürfen sich also auf ein aufregendes und enges erstes Rennwochenende in Bahrain freuen!