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McLaren testet umgedrehten Heckflügel im Training

McLaren testet umgedrehten Heckflügel im Training

FansBRANDS® Team |

McLaren wird beim Ungarn-Grand-Prix 2026 erstmals seinen neu entwickelten, umgedrehten Heckflügel im Stil des sogenannten „Macarena“-Designs testen. Dieses innovative Bauteil ist Teil eines umfangreichen Upgrade-Pakets, mit dem das Team die Aerodynamik seines MCL40 verbessern möchte, der bislang hinter den Konkurrenten Ferrari und Mercedes zurückliegt.

Der „Macarena“-Heckflügel zeichnet sich dadurch aus, dass er sich im Geradeausmodus um 180 Grad dreht, was eine veränderte Luftführung und potenziell bessere Performance ermöglichen soll. McLaren plant, dieses Bauteil ausschließlich im ersten Freien Training (FP1) des Ungarn-Grand-Prix einzusetzen und danach wieder zu entfernen. Eine sofortige Einführung im Rennen oder bei den folgenden Veranstaltungen ist nicht vorgesehen.

Ursprünglich hatte McLaren den Test des umgedrehten Heckflügels bereits beim Österreich-Grand-Prix geplant, musste diesen jedoch aufgrund technischer Probleme verschieben. Das Team sieht das Upgrade als wichtigen Schritt, um den Rückstand auf die führenden Teams Ferrari und Mercedes in der Aerodynamik aufzuholen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

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Das Upgrade-Paket umfasst neben dem umgedrehten Heckflügel auch einen neu gestalteten Boden sowie weitere aerodynamische Komponenten. McLaren wird das neue Bauteil mit Oscar Piastri testen, um erste Daten und Eindrücke zu sammeln. Dabei ist das Team auch auf die Erfahrungen von Ferrari und Red Bull Racing mit ähnlichen Designs aufmerksam, wobei Red Bull mit seinem „Macarena“-Flügel bereits Probleme hatte, die zu gefährlichen Situationen für Max Verstappen führten.

Teamchef Andrea Stella betont, dass die Entwicklung nun klarer voranschreitet und weitere Upgrades folgen sollen. McLaren will mit diesen Maßnahmen die Aerodynamik verbessern und so die Performance des Autos in der zweiten Saisonhälfte steigern. Ob und wann der „Macarena“-Heckflügel tatsächlich im Rennen eingesetzt wird, bleibt jedoch offen. Einsätze auf anderen Strecken wie Monza oder Baku sind denkbar, aber noch nicht bestätigt.

Die Testphase beim Ungarn-Grand-Prix bietet McLaren die Möglichkeit, das neue Design unter realen Bedingungen zu erproben und weitere Erkenntnisse für die Weiterentwicklung zu gewinnen. Die Daten aus dem FP1 werden entscheidend sein, um die nächsten Schritte in der Aerodynamik-Entwicklung zu planen und das Auto wettbewerbsfähiger zu machen.

Für McLaren ist das Upgrade ein wichtiger Impuls, um den Rückstand auf die Topteams zu verringern. Die Kombination aus neuem Heckflügel und weiteren aerodynamischen Verbesserungen soll die Balance des Autos verbessern und die Performance auf der Strecke optimieren. Dabei ist das Team vorsichtig und setzt auf eine schrittweise Entwicklung, um technische Risiken zu minimieren.

Die Einführung des umgedrehten Heckflügels ist ein Beispiel für die Innovationsbereitschaft im Umfeld der Königsklasse des Motorsports. McLaren nutzt die Gelegenheit, um mit neuen Konzepten zu experimentieren und die Grenzen der Aerodynamik auszuloten. Die Ergebnisse des Tests werden zeigen, wie viel Potenzial in diesem Design steckt und welche Rolle es in der weiteren Saison spielen kann.

Die Entscheidung, den „Macarena“-Flügel zunächst nur im Training einzusetzen, unterstreicht die vorsichtige Herangehensweise des Teams. McLaren will die gewonnenen Erkenntnisse sorgfältig auswerten, bevor eine mögliche Renneinführung erfolgt. Damit reagiert das Team auch auf die Erfahrungen anderer Teams und setzt auf eine kontrollierte Entwicklung.