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Mercedes SCHOCKT beim F1-Test: Vier Top-Teams im Chaos!

Mercedes SCHOCKT beim F1-Test: Vier Top-Teams im Chaos!

Team FansBRANDS® |

Die Formel-1-Fans sehnten sich lange nach dem Saisonauftakt – währenddessen nutzten die Teams den offiziellen Pre-Season-Test in Bahrain, um ihre neuen Boliden ans Limit zu bringen und ein erstes Statement für das Jahr 2024 zu setzen. Besonders Mercedes sorgte für Aufsehen: Der Weltmeister-Rennstall schloss den zweiten Testtag mit der Bestzeit ab und zeigt damit, dass die Silberpfeile die Fehler aus dem Vorjahr offensichtlich analysiert und behoben haben. George Russell setzte mit einer Zeit von 1:31.210 Minuten ein frühes Ausrufezeichen.

Die Konkurrenz sitzt den Mercedes-Piloten jedoch dicht im Nacken. McLaren machte mit einer beeindruckenden Leistung auf sich aufmerksam. Lando Norris fehlte weniger als eine Hundertstelsekunde auf die Bestzeit – die britische Traditionsmannschaft will offenbar an die starken Ergebnisse aus der Vorsaison nahtlos anknüpfen. McLaren präsentierte sich während der gesamten Session solide und konstant, die angesprochenen Updates scheinen Früchte zu tragen.

Nicht ganz so reibungslos lief es bei anderen Top-Teams. Ferrari hatte mit kleineren Technikproblemen zu kämpfen, auch Red Bull blieb nicht von Schwierigkeiten verschont. Mehrere Unterbrechungen und rote Flaggen beeinflussten die Testabläufe einiger Teilnehmer, worauf vor allem bei Aston Martin und Alpine die Gesichter lang wurden. Sérgio Pérez geriet bei Red Bull mit einem unerwarteten Stopp auf der Strecke in die Schlagzeilen – Spekulationen über ein Getriebeproblem machten schnell die Runde.

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Die Bedeutung von Testzeiten sollte bekanntlich nie überbewertet werden. Dennoch liefert der Bahrain-Test erste Erkenntnisse darüber, wer im Winter die Hausaufgaben am effektivsten erledigte. Mercedes demonstrierte nicht nur mit Russell eine starke Pace, sondern zeigte sich auch in Sachen Reifenmanagement und Fahrzeug-Balance besser aufgestellt als noch zu Beginn der letzten Saison. Die neuen aerodynamischen Teile des W15 scheinen wie erhofft zu funktionieren und das Team agierte auffällig ruhig, fast schon selbstbewusst.

McLaren setzt ebenfalls ein klares Signal: Nicht nur die schnellen Runden von Norris, sondern auch die Konstanz und der scheinbar problemlose Testtag sorgen für Optimismus in Woking. Neue technische Komponenten wurden erfolgreich integriert, wodurch das Team von Anfang an konkurrenzfähig wirken dürfte. Ferrari hingegen kämpfte immer wieder mit Balanceproblemen. Carlos Sainz und Charles Leclerc wechselten sich mehrfach am Steuer ab, beide meldeten aber kleinere Schwierigkeiten im Mittelsektor der Strecke.

Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt Red Bull. Der RB20 zeigte einerseits solide Longrun-Daten mit Max Verstappen, doch auffallend viele Boxenstopps und ein technisches Problem zwangen das Team zu Anpassungen am Testprogramm. Erst gegen Abend kehrte die gewünschte Stabilität ein, doch der Saisonstart wird knifflig. Aston Martin und Alpine erlebten gar einen Horror-Tag: Längere Standzeiten in der Boxengasse zeugen von tieferliegenden Problemen, die möglichst rasch behoben werden müssen, um nicht von Anfang an zurückzufallen.

Auch ins Mittelfeld kommt Bewegung. Williams nutzte die Gelegenheit für ausgiebige Aero-Tests, wobei Alex Albon positiv auffiel. Haas lieferte solide, aber unspektakuläre Zeiten – das neue Management setzt offenbar vorerst auf Zuverlässigkeit statt Geschwindigkeit. Spannung verspricht auch das neue, stark überarbeitete Sauber-Team, das mit mutigem Seitenkasten-Konzept überrascht, bislang aber keine Bestzeiten setzen konnte.

Mit den Ergebnissen des Bahrain-Tests zeichnet sich ein spannender Saisonbeginn ab. Mercedes und McLaren haben die Erwartungen übertroffen, während Ferrari und Red Bull noch an Feinabstimmungen arbeiten. Die wahre Stärke der Teams wird sich jedoch erst beim ersten Grand Prix zeigen. Klar ist: Die Karten wurden 2024 neu gemischt – und der Kampf um die WM verspricht so offen zu werden wie selten zuvor.