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Schock in Miami! Drama beim ersten Formel-1-Training 2026

Schock in Miami! Drama beim ersten Formel-1-Training 2026

Team FansBRANDS® |

Die Formel-1-Saison nimmt mit dem Großen Preis von Miami so richtig Fahrt auf. Besonders das erste freie Training sorgte für jede Menge Gesprächsstoff auf und neben der Strecke. In Floridas Hitze mussten sich die Teams und Fahrer nicht nur mit den gängigen Abstimmungsproblemen herumschlagen, sondern kämpften auch mit speziellen Herausforderungen, die der Stadtkurs rund um das Hard Rock Stadium bereithält.

McLaren und Ferrari präsentierten sich in starker Verfassung. Lando Norris setzte frühzeitig ein Ausrufezeichen und ließ erkennen, dass der britische Rennstall auf dem engen Stadtkurs durchaus konkurrenzfähig ist. Ferrari hingegen bestätigte seine starke Form der letzten Wochen: Carlos Sainz und Charles Leclerc harmonierten beinahe perfekt mit ihrer roten Göttin, wobei insbesondere Leclerc immer wieder beeindruckende Sektorzeiten hinlegte.

Auffällig war aber auch, wie schwer es einigen Topteams fiel, ihr volles Potenzial abzurufen. Mercedes durchlebte ein durchwachsenes Training. George Russell meldete zwar ein besseres Fahrgefühl als zuletzt, doch Lewis Hamilton haderte sichtbar mit der Balance seines Silberpfeils. Gerade bei den schnellen Richtungswechseln verlor der Weltmeister mehrfach die Kontrolle – ein klares Zeichen, dass die Ingenieure bis zum Qualifying noch einiges zu tun haben.

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Für Red Bull war es ebenfalls ein Start mit Hindernissen: Während Max Verstappen sofort den Rhythmus fand und mit schnellen Runden beeindruckte, musste Sergio Perez erst in den Flow kommen. Gerade das Reifenmanagement erwies sich als Knackpunkt, denn die Außentemperaturen treiben den Asphalt auf dem Miami International Autodrome auf bis zu 50 Grad Celsius. Das verlangt von Teams und Fahrern höchste Präzision bei der Abstimmung – jeder Fehler wird gnadenlos bestraft, wie mehrere Dreher bei Williams und Alfa Romeo belegten.

Ein Blick auf das Mittelfeld verspricht Hochspannung für das restliche Rennwochenende. Alpine konnte erstmals in dieser Saison Akzente setzen; Esteban Ocon fuhr in die Top 10 und betonte nach der Session, dass das Team Fortschritte beim Reifenfenster macht. Auch Aston Martin zeigte mit Fernando Alonso solide Pace, wobei sich besonders die Longrun-Performance als wettbewerbsfähig herauskristallisierte. Haas nutzte den Heimvorteil für ausgiebige Aero-Tests und schien mit den neuen Updates einen Sprung gemacht zu haben.

Die größte Überraschung des Trainings war aber Daniel Ricciardo im RB. Nach einem schwierigen Saisonstart präsentierte er sich in Miami unerwartet stark und setzte zwischenzeitlich sogar auf Soft-Reifen die schnellste Runde. Sein Teamkollege Yuki Tsunoda hingegen blieb blass und kam mit der Balance des Autos nicht zurecht.

Das erste freie Training zeigte, dass Miami nicht nur von sonnigen Bildern und VIPs an der Strecke lebt. Die technischen Herausforderungen des engen und rutschigen Kurses stellen höchste Anforderungen an Mensch und Maschine. Die Ergebnisse der Opening-Session versprechen für Qualifying und Rennen ein enges Feld, in dem Fehler oder clevere Strategien über Sieg oder Niederlage entscheiden dürften.

Die Formel 1 in Miami bleibt somit ein Paradies für Taktikfüchse. Mit weiter steigendem Grip-Level und kleinen Wetterkapriolen könnten Fans auf ein packendes Rennen hoffen, bei dem die Karten bis zum Schluss gemischt werden. Die Teams werden in den kommenden Sessions alles daransetzen, letzte Zehntel herauszukitzeln – denn schon Minutenbruchteile könnten über die Startreihenfolge entscheiden.

Eines steht fest: Nach dem ersten Schlagabtausch ist klar, dass nicht nur Red Bull mit Verstappen Favorit auf den Sieg ist. Auch Ferrari, McLaren und Mercedes haben in Miami eine realistische Chance, ganz oben auf dem Podium zu stehen. Die Motorsportwelt schaut gespannt nach Florida, denn das nächste Highlight der Saison scheint garantiert.